pilgern und wandern

Sofort und später

von Algeth E. Weerts

Das „Wo“ und „Wie“ vom Pilgern war ja bisher nur unzulänglich geklärt. Alles wälzt sich noch in Vorbereitungen wie ein Schnitzel im Paniermehl: ahnen was es wird, aber irgendwie noch nicht fertig.

Und allmählich treibt mich mehr und mehr die Frage um: gibt es denn einen Unterschied zwischen Wandern und Pilgern? …. diese Frage wird mich noch lange begleiten.

Weil immer noch Winter ist, habe ich auch noch kein bisschen Lust oder Drang, die große Wanderung in Portugal zu planen. Das ist mir noch viel zu weit weg, gedanklich. Darum schiebe ich alle Begehren meiner potentiellen Mitwandererin Brigitte zur Planung weg mit dem Argument: „Ich weiß noch nicht, wie das wird, und ob das was wird …“ …mein Knie, mein Geld, meine Zeit …

Und ich weiß das alles wirklich noch nicht!

Andererseits erzähle ich möglichst vielen Menschen von meinem Vorhaben, „den Weg“ in Portugal zu gehen. Das stärkt mich. Es macht meinen Wunsch fester, sicherer. Ich hole mir für mein Vorhaben gute Wünsche ein. Und es scheint wirklich zu helfen, die Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

Ich will! Nicht nur das Gehen ansich, sondern Pilgern. Nicht nur hier, auch den Caminho!

Santiago, ich komme!

Foto htpps:// ifspanish.com/de/tourismus-santiago
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Was eine Pilgerin so alles braucht für’s Wandern

von Algeth E. Weerts

Im immer noch schönen und sehr warmen Oktober 2018 sollte es zum ersten Mal eine längere Wander-Tour werden. Nicht allzu weit vom jetzigen Heimatort entfernt, in meiner Geburtsheimat Ostfriesland, in Esens . Ein schönes Fleckchen Erde.

Landschaft bei Esens/ Ostfriesland

Besagte Freundin, welche bereits in Portugal war, war an meiner unerfahrenen Seite.

… in der Mitte ist der Esenser Bär

Das waren zwei wunderschöne, sehr warme Tage in einer wunderschönen Gegend.

Es war zu warm. Meine Wanderkleidung war keine Wanderkleidung. Nur die Schuhe waren wandergerecht. Und am Ende – nach einer 18 km Wanderung – hatte ich eine riesige Blase am Hacken. Und diese trotz inzwischen wahrlich eingelaufener Schuhe.

…. da hilft zwar erst einmal eine Tasse Tee….

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Wann geht’s denn nun los?

von Algeth Weerts

Im Herbst 2018 plätscherte mir nach der vagen Idee vom Pilgern ein – sozusagen – handfester Wunsch ins Seelchen. Und der Wunsch wird rasch zu argem Verlangen: Ich will den „Weg“ gehen!

Der Grund dafür ist zum einen darin zu sehen, dass es mir mit meinem altersgemäß demolierten Knie soviel besser ging. Hoffnung ist ein Triebmittel! Und die dazu passende Frage heißt ja häufig: wird die Krankheit besser, weil es ein Ziel gibt. Oder gibt es ein Ziel, weil die Krankheit besser wird?

Doch Halt – da war noch was: eine Freundin. Die ist ohne viel Aufhebens plötzlich mit Rucksack und Wanderschuhen auf ihrem Messenger-Profilbild zu sehen. Gruß aus dem Norden Portugals.

Brigitte auf dem Küstenweg Porto – Santiago

DAS war mir die entscheidende Verbindung: Pilgern und Portugal! Die in Spanien gelegene Stadt Santiago de Compostela ist das große Ziel fast aller Pilgerwege und Pilgerwege gibt es überall in Europa. Portugal als Pilgerland ist bisher noch relativ neu.

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